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Medizinische Rehabilitationsmaßnahme - Das Rezept für eine Tätigkeit

Teilstationäre Arbeitstherapie (TAT)

In der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald in Stralsund ist die Teilstationäre Arbeitstherapie auf dem Gelände des Krankenhauses Stralsund, Betriebsteil West, seit 1998 tätig. Im arbeitstherapeutischen Bereiche sollen Prozesse der psychischen Stabilisierung bei gleichzeitiger Förderung von allgemeinen Arbeitsfertigkeiten angeregt werden.

Was ist die Teilstationäre Arbeitstherapie?

Sie zählt zu einer medizinischen Rehabilitation. Mit Hilfe der Arbeitstherapie soll eine Möglichkeit geschaffen werden, durch die Wiederbelebung und den Ausbau von Arbeitsfähigkeiten und -fertigkeiten für Patienten eine berufliche Perspektive aufzuzeigen, zu ermöglichen oder zu sichern.

Ziel ist die Stabilisierung von psychisch kranken Patienten in einem Arbeitsprozess, einer Ausbildung, Umschulung oder einer beruflichen Rehabilitation. Dieses Ziel erreicht die Therapie durch eine Vielzahl handwerklicher und gestalterischer Mittel und Verfahren, aber auch durch Training für den lebenspraktischen und kognitiven Bereich.

Weitere Bestandteile der Rehabilitationsmaßnahme sind ärztliche, psychologische und sozialtherapeutische Behandlungen. Ziel der medizinischen Rehabilitation ist es, eine berufliche Eingliederung gemeinde- und realitätsnah vorzubereiten.

In die Arbeitstherapie könne erwachsene psychisch Kranke aufgenommen werden. Das Rezept für ergotherapeutische Behandlungseinheiten wird von einem niedergelassenen Arzt ausgestellt.

Arbeitstherapiebereiche sind

• Näherei
• Secondhand-Shop
• Gravurarbeiten
• Aktenvernichtung
• Kopierarbeiten
• Hauswirtschaft
• Reinigungsarbeiten
• Garten- & Landschaftspflege

Klinik u. Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Rostocker Chaussee 70
Teilstationäre Arbeitstherapie/Haus 11
18437 Stralsund

Bereich der Teilstationären Arbeitstherapie, die die Wiederbelebung und Stabilisierung der Arbeitsfähigkeit ermöglicht.
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Integrationswerkstatt - Gemeinsam geht es besser

Integrationswerkstatt unter dem Dach der Werkstatt für Menschen mit Behinderung Stralsund

In der Integrationswerkstatt können psychisch kranke Erwachsene unter geschützten Bedingungen Arbeiten in verschiedenen Bereichen ausführen. Hierzu gehören die Wäscherei, die Küche, das Recycling von Geräten und Anlagen, die Landschaftspflege u.v.m..

Nach einem Eingangs- und Trainingsbereich, in welchem die Arbeitsfertigkeiten und die Arbeitsbelastung stufenweise trainiert werden, soll der Mitarbeiter auf den Beginn einer Tätigkeit im Produktionsbereich vorbereitet werden.

Die Werkstatt ist eine Einrichtung, die über die Rentenversicherungen finanziert wird. Zur Aufnahme in die Integrationswerkstatt ist ein entsprechender Antrag erforderlich. Information und Unterstützung zum Thema Beantragung erhalten sie in der Integrationswerkstatt.

Die Einrichtung ist ein Kooperationsprojekt mit der Werkstatt für Behinderte gGmbH Stralsund.

Integrationswerkstatt

Ansprechpartnerin: Frau Schuhmann
Hafenstraße 19
18439 Stralsund

Tel: 03831 - 70 07 00
Fax: 03831 - 29 26 90
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