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Das Übergangs- und Wohnheim Grischow

Übergangs- und Wohnheim Grischow
Ansprechpartner: Frau Karnatz - Leiterin des Wohnheimes
Boltenhäger Straße 03
18516 Süderholz

Tel 038331 - 60 860
Fax 038331 - 60 834
E-Mail: wohnheim-grischow@gartenhaus-ev.de

Betreut werden unsere Bewohner von Montag bis Sonntag täglich 24 Stunden. (auch an Sonn- und Feiertagen) Während der Nacht von 22.00 Uhr bis 6.30 Uhr ist ein Bereitschaftsdienst im Haus.

Grischow erreicht man mit dem Zug aus Richtung Stralsund oder Berlin bis zum Bahnhof Rakow.


Das Wohnheim verfügt über zwei Kleinbusse, vom Bahnhof kann man nach Anmeldung abgeholt werden. Der Einrichtung stehen zahlreiche Fahrräder zur Verfügung. In 3 separaten Trainingswohnungen können 18 erwachsene Personen vorübergehend oder länger ein zu Hause finden. Das ehemalige Gutshaus bietet die Möglichkeit der gemeinsamen Tierhaltung und der Gartengestaltung.

Die Betreuung wird durch ein multiprofessionelles Team abgesichert:

1 Krankenschwester
1 Krankenpfleger
1 Sozialabeiterin
2 Ergotherapeutinnen
1 Betreuerin für Arbeitstherapie mit Sonderpädagogischer Zusatzausbildung
1 Altenpflegerin mit Weiterbildung zur verantwortlichen Pflegekraft
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Ruine wurde wieder Schmuckstück des Dorfes



Unser Wohnheim wurde im Juli 2000 eröffnet. Lange Zeit vorher gab es Phasen intensiver konzeptioneller Arbeit, in der aufgeschrieben, diskutiert, verworfen, erneuert wurde. Dann die Suche nach einem geeigneten Gebäude, nach einem Träger.

Der „Gartenhaus“ - Verein konnte sich eine Trägerschaft vorstellen. Nun hieß es wieder das Konzept überarbeiten, umstellen, Bedarf ermitteln, Finanzierungsmöglichkeiten prüfen. Grischow wurde „erfunden“, das Gutshaus vorm endgültigen Verfall gerettet. Kathrin Großklaus hatte einen Berg von Arbeit hinter sich und einen großen Berg vor sich. Ihr ist es hauptsächlich zu verdanken, dass wir heute hier in diesem Haus leben und arbeiten können. Mit der Gemeinde Süderholz und dem Bürgermeister entwickelte sich eine gute Zusammenarbeit. Grischow, vorher ein Dorf am Rande der Gemeinde, bekam einen neuen Dorfmittelpunkt. Nach und nach wird das Umfeld gestaltet, eine Strasse wurde gebaut, neue Wohnhäuser entstehen.

Unser Team gestaltete sich in den zweieinhalb Jahren des Bestehens der Einrichtung mehrfach um.

Von dem „Anfangsbestand“ sind nur noch vier Mitarbeiter übrig. Aber der Wechsel der Kollegen sollte nicht als negatives Anzeichen gesehen werden, Erneuerung bringt auch wieder frischen Wind und neue Ideen und Fähigkeiten. Zwei Kollegen, die uns verlassen haben, fanden neue Aufgaben unter dem Dach des Vereins. Die Anforderungen verändern sich mit jedem neuen Bewohner, die Erfahrungen mehren sich, seien sie nun gut oder schlecht. Erschien uns anfangs manches fremd und ungewohnt, soviel sofort, so schnell, haben wir uns doch zusammengerauft, nicht immer ohne Tränen. Bunt ist und bleibt das Arbeiten im Wohnheim allemal, Überraschungen gibt es immer und niemand weiß morgens, was sich an so einem Tag ereignen kann.

Martina Bochmann
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